Hören Sie auf, sich zu beklagen, tun Sie nur das was Sie tun möchten!”-10 scharfe Tipps des berühmten Psychologen

Hören Sie auf, sich zu beklagen, tun Sie nur das was Sie tun möchten!”-10 scharfe Tipps des berühmten Psychologen

„Die meisten Menschen sind in Familien aufgewachsen die ihr Leben nicht zu genießen wussten und bei denen man nicht die Gewohnheit hat, vom „Sichgutfühlen“ zu sprechen oder gar vom Glück. Die Unfähigkeit der Eltern sich zu freuen und zu lachen wird auch auf die Kinder übertragen, sie beginnen zu denken dass diese Welt so funktioniert. Der zweite Fehler ist der, zu denken dass für alles Gute was Einem widerfahren ist, man später sühnen oder irgendwie bezahlen muss.wir fürchten uns davor, der Zufriedenheit ihren Platz in unserem Leben zu verschaffen und verbinden das immer mit etwas Verdorbenem.!“ – Mikhail Labkovski

 

Warum sind wir unglücklich, welche Hindernisse stehen auf unserem Weg und wie bewältigen wir sie? Über all diese Themen spricht auf eine luzide, „kurz-und-bündig“- Art und Weise, der bekannteste Psychologe Russlands, Mikhail Labkovski. Und zwar aussagekräftig.

 

  1. Fürchten Sie sich nicht vor Glück!

Die meisten Menschen sind in Familien aufgewachsen die ihr Leben nicht zu genießen wussten und bei denen man nicht die Gewohnheit hat, vom „Sichgutfühlen“ zu sprechen oder gar vom Glück. Die Unfähigkeit der Eltern sich zu freuen und zu lachen wird auch auf die Kinder übertragen, sie beginnen zu denken dass diese Welt so funktioniert. Der zweite Fehler ist der, zu denken dass für alles Gute was Einem widerfahren ist, man später sühnen oder irgendwie bezahlen muss.wir fürchten uns davor, der Zufriedenheit ihren Platz in unserem Leben zu verschaffen und verbinden das immer mit etwas Verdorbenem!

 

  1. Hören Sie auf, sich zu beklagen/beschweren!

Was möchten Sie erreichen indem Sie sich beim Anderen über Ihre Probleme beschweren? Sie möchten sich beklagen, das Problem aber nicht lösen. Das ist so eine Art Kult des Jammerns-unsere Erfindung. Es ist leichter zu leiden als glücklich zu leben. Eine gesunde und stabile Person wird entweder die Situation hinnehmen so wie sie ist oder sie ändern, eine neurotische Person dagegen wird weder das eine noch das andere tun. Das gilt auch für physiche Krankheiten-während eine psychisch gesunde Person ihre Krankheit zu heilen versucht, wird die neurotische Person krank sein wollen, denn sie wird so einen Grund dafür haben, zu jammern. Das ist fast wie ein Hobby-sich ein Problem auszudenken und unter diesem Problem zu leiden.

 

  1. Erkennen Sie den Unterschied zwischen wahrer und ausgedachter Probleme.

Der Unterschied zwischen einer gesunder und einer neurotischer Person liegt darin dass die erstgenannte Person über wahre Probleme nachdenkt, während die zweite Person unter Problemen leidet, die eigentlich nicht bestehen sollten.

 

  1. Versuchen Sie nicht, allen um sich zu helfen.

Der Grund für den Wunsch, allen um sich zu helfen, liegt in der Angst, von anderen Personen dafür geliebt zu werden was/wie man ist. So versuchen Sie durch Hilfe anderen Menschen ihr Selbstbewusstsein zu steigern. Wenn Sie nicht um Hilfe von diesen Personen gebeten wirden, so lassen Sie es auch mit der Hilfe sein und helfen Sie den Menschen die Ihre Hilfe gut gebrauchen könnten.

 

  1. Antworten Sie nicht wenn Sie nicht gefragt wurden.

Wenn Sie, ob mit Worten oder Tätigkeiten, auf ungestellte Fragen antworten, dann zeigen Sie Ihre Unberuhigtheit. Einmal bin ich mit meiner Freundin an einer Boutique vorbeigegengen, sie hat irgendein Kleid gesehen und zu mir gesagt: „Was für ein schönes Kleid!“ da ich nicht auf diese Worte reagiert habe, hat sie zu mir dann gesagt: „Ich wusste dass du kein Mann bist!“ Ich hätte ihr dieses Kleid gekauft wenn sie mich danach gefragt hätte, wenn Sie aber in einer solchen Situation sofort mit dem Kleid zur Kasse rennen, dann sind Sie eine unsichere Person.

 

  1. Erkennen Sie den Unterschied zwischen Liebe und Abhängigkeit

Menschen werden nie darauf verzichten, was sie mögen. Rauchen zum Beispiel. Ich habe 37 Jahre lang geraucht, die letzten 10 Jahren drei schachteln am Tag. Einmal habe ich aufgehört zu rauchen, als mir vom Arzt gesagt worden ist dass ich erledigt bin. Und das hat eine Stunde vierzig Minuten gedauert. Ich habe erst aufgehört zu rauchen als ich zu mir gesagt habe dass ich Zigaretten nicht lieben würde, und nicht dass ich abhängig von ihnen sei. Neurotische Menschen können den Unterschied zwischen Liebe und Abhängigkeit nicht erkennen.

 

  1. Die Routine muss nicht immer schlecht sein.

Ich beschäftige mich mit der Routine schon die letzten 37 Jahre (lese und unterrichte) und fühle mich wundevoll. Neurotische Personen können nicht zur Ruhe kommen, sie fürchten, etwas in ihrem Leben nicht schaffen zu können, sie schreiben oft mehrere Fakultäte ein, sind immer beunruhigt, sie fühlen sich immer unbehaglich wenn sie nichts zu tun haben.

 

  1. Ändern Sie sich, nicht Andere.

Das bezieht sich vor allem an das Erziehen der Kinder. Sie können sie nicht dazu zwingen, etwas zu tun, wenn sie dasselbe nie getan haben oder nicht tun mögen. Kinder prägen sich das ein was Sie selbst TUN und NICHT REDEN, sie sehen auch wie Sie mit anderen Menschen umgehen. In diesem Fall ist ein Rat einer Stewaardess sehr treffend: “Ziehen erstmal Sie die Maske an, dann lassen Sie es erst Ihr Kind tun.

 

  1. Gehen Sie mit der Kritik anderer Menschen etwas lockerer um.

Stellen Sie sich die Situation vor: Sie sitzen im Bus, eine alte Frau steigt ein. Der ganze Bus starrt auf Sie böse hin, Sie erheben sich so schnell wie möglich von ihrem Platz um ihn der alten Frau zu überlassen. Warum tun Sie dass wenn die alte Frau es von Ihnen nicht verlangt hat? Der Grund liegt im niedrigen Selbstbewusstsein und Angst vor Verurteilungen. Experimentieren Sie-probieren Sie es, auf Ihrem Platz sitzen zu bleiben wenn Sie sich nicht erheben möchten, egal was die anderen Menschen um Sie herum sagen, reagieren Sie überhaupt nicht darauf. Mit der Zeit werden Sie es merken dass man die Verurteilungen ignorieren kann.

 

  1. Tun Sie nur das was Sie tun möchten.

Klassisches Beispiel ist die Situation in der Sie mit Ihren Kindern spielen weil „es sich so gehört“ und Sie eine gute Person sind. Das heißt-Sie müssen mit Ihren Kindern spielen. Hören Sie auf damit. Spielen Sie mit Ihren Kindern nur dann wenn Sie es auch möchten, denn sie werden auch fühlen ob Sie es nur so tun oder weil Sie wirklich am Spielen interessiert sind. Das Gefühl, zu etwas verpflichtet zu sein, ist keine Liebe. Beschäftigen Sie sich mit Ihren Kindern wann und wie (viel) immer Sie möchten, denn Sie haben sowieso viele andere Verpflichtungen.

 

 

Quelle: momenty.org

Wir sollten die Liebe teilen
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Alexx

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