Ohne Immunisierung kein Arbeitslosengeld in Österreich

Ohne Immunisierung kein Arbeitslosengeld in Österreich

Auch in Österreich sinkt die Impfbereitschaft. Um das zu ändern, wird Jobsuchenden künftig das Arbeitslosengeld gesperrt, wenn sie sich weigern, eine zumutbare Stelle anzunehmen – nur weil dort eine Impfung verlangt wird.

 

Angesichts der Impfmüdigkeit in der Bevölkerung und der steigenden Infektionszahlen müssen Impfunwillige in Österreich mit Sanktionen rechnen. Erwerbslosen kann die Unterstützung gestrichen werden, wenn diese eine Bewerbung und ein Angebot wegen einer verlangten Coronavirus-Impfung ablehnen.

 

Angesichts der Impfmüdigkeit in der Bevölkerung und der steigenden Infektionszahlen müssen Impfunwillige in Österreich mit Sanktionen rechnen. Erwerbslosen kann die Unterstützung gestrichen werden, wenn diese eine Bewerbung und ein Angebot wegen einer verlangten Coronavirus-Impfung ablehnen.

 

Die Regel sei bei Berufen zu berücksichtigen sei, in denen für die Ausübung vorausgesetzt werden kann, dass die Beschäftigten geimpft sind und der Arbeitgeber das daher als Einstellungsvoraussetzung verlangt. Als Beispiel genannt wurden „Berufe mit vielen Kontakten“, etwa Kinderbetreuung, Kundenkontakte oder körpernahe Dienstleister.

 

Die Frage nach der Bekanntgabe des Impfstatus am Arbeitsplatz steht bereits länger im Raum. Fachleute für Arbeitsrecht sehen dabei großen Spielraum für die Betriebe.

 

Arbeitsmarkt erholt sich von der Krise

Weniger als zwei Drittel der Gesamtbevölkerung sind zweimal geimpft und damit voll immunisiert. Das ist wie in Deutschland vergleichsweise wenig. Erst bei einer Immunisierung von mehr als vier Fünftel der Bürger kann die Ausbreitung in Zaum gehalten werden.

 

In Österreich erholt sich der Arbeitsmarkt rascher als erwartet von den wirtschaftlichen Verwerfungen im Zuge der Pandemie. Der Arbeitsmarkt hat sich über den Sommer hinweg weitestgehend erholt. Die Arbeitslosigkeit liege nur noch bei rund 7.000 Personen über dem Vorkrisenniveau von 2019 und bereits im langjährigen Schnitt. Die Anmeldungen zur Kurzarbeit liegen weit unter den ursprünglichen Erwartungen. Zudem liege die Zahl der offenen Stellen auf einem Rekordniveau. Derzeit würden rund 114.000 offene Stellen verzeichnet, mit Lehrstellen sogar über 123.000. Im Juli wies Österreich eine Arbeitslosenquote von 6,2 Prozent und lag damit im Mittelfeld der EU.

 

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Alexx

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